Lebende Bilder. ETA Hoffmann und die Ikonographie der Heiligen Rosalie

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Abstract

Die Mischung von Begierde und Kunst ist für Hoffmanns Bildbeschreibung charakteristisch: Statuen, die lebendig werden, Mädchen, die versteinern, Gemälde, die ihre Betrachter unwiderstehlich anziehen, Gestalten, die ein Leben auf der Schwelle zwischen Wirklichkeit und Darstellung führen, all dies sind Motive, welche die Hoffmannsche Erzählkunst in großem Ausmaß darbietet. Doch es handelt sich hier nicht nur um die Überlagerung von Liebesobjekt und Gemälde, von Begierde und Kunst, sondern vor allem und ausdrücklich um eine lästerliche Überlagerung von religiöser Ikonen (Heilige, Engel, Madonnen) und Sexualobjekten.
Lingua originaleGerman
Titolo della pubblicazione ospiteKaleidoskop Literatur. Zur Ästhetik literarischer Texte von Dante bis zur Gegenwart
Pagine271-296
Numero di pagine26
Stato di pubblicazionePublished - 2018

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